bewegt und verbindet – eine Philosophie

 

„…Das Tanzen ist wie ein Lebewesen.
Du kannst es nicht zwingen, du kannst es nicht zu dir holen.
Du musst dich selbstwahrnehmend machen, und es kommt…“

- William Forsythe

Nichts im Tango ist » verabredet « oder vorher vereinbart. So ist alles, was beim Tango entsteht, auf das Wechselspiel von Führen und Führen lassen zurückzuführen.
Faszinierend dabei ist, der Sprache des Körpers zuzuhören und diese zu verstehen. So wird aus einem gemeinsamen Dialog ein gemeinsames Erlebnis. Ganz behutsam die eigene Körperstruktur, das eigene Alphabet und die Antwort darauf entdecken, entwickeln und verändern und so im Austausch mit dem Partner zu sein: eigenständig und aufmerksam, sensibel und klar – Tango ist die Kunst, ein Stück miteinander zu gehen.

Tango tanzen bedeutet nicht nur, ein technisch hohes Niveau zu erreichen. Es ist auch mehr, als nur eine Abfolge von Schritten zu reproduzieren. Tango zu tanzen ist eine Lebenseinstellung und ein Weg: Der Weg zur eigenen Mitte. Sich von hier auf den auf den Weg zueinander zu machen ist gemeinsam an einer Brücke zu bauen, die uns miteinander verbindet.